Im Jahr 1974 wurde die Kiesgrube in Kirschfurt erschlossen, und über die Jahre hinweg trug sie maßgeblich zur regionalen Rohstoffversorgung bei. 2003 wurde eine Erweiterung der Kiesgrube genehmigt, und die Abbauarbeiten vor Ort begannen.
Heute ist das ehemalige Abbaugebiet ein wunderschönes Naherholungsgebiet, das zahlreiche Freizeitmöglichkeiten bietet. Wanderer genießen die idyllische Umgebung, während Angler an den Gewässern ihre Ruhe finden können. Das Gebiet wurde nach den Abbauarbeiten sorgfältig rekultiviert und bietet jetzt nicht nur wertvolle Erholungsflächen, sondern auch zahlreiche Flächen, zur Erzeugung landwirtschaftlicher Produkte.
Durch die Renaturierung ist das ehemalige Abbaugebiet zudem ein bedeutender Rückzugsort für zahlreiche Tierarten geworden. Besonders hervorzuheben ist, dass sich hier mittlerweile viele Arten angesiedelt haben, die auf der Roten Liste gefährdeter Arten stehen. Die neu geschaffenen Lebensräume bieten diesen Tieren ideale Bedingungen und tragen so zur Erhaltung der biologischen Vielfalt bei.
Nach 50 Jahren Abbaubetrieb wurde 2024 das Projekt Kirschfurt durch alle Fachbehörden, ohne jegliche Mängel abgenommen.
